WELT & UNTERWELT VERNISSAGE DER AUSSTELLUNGDONNERSTAG, 24. SEPTEMBER – 19:00 UHRHaus BurgundEintritt frei AUSSTELLUNG: BIS DEZEMBER 2026 Zur Anmeldung Die Ausstellung Vincent Citot und Carsten Costard haben eines gemeinsam: Auf ihrer Suche nach Schönheit und der Wahrheit des flüchtigen Augenblicks haben sich beide den Marmorbrüchen zugewandt. Der Marmor ist in dieser Ausstellung kein roter Faden, sondern ein Treffpunkt: Aus der riesigen Menge an Fotos beider Künstler mussten für die Ausstellung nur 16 Bilder ausgewählt werden – eine sicherlich schwierige Wahl. Eine irdische und unterirdische Welt, die sich durch zwei Blickwinkel entdecken lässt: mal ähnlich, mal verschieden, aber immer komplementär und faszinierend. ©Costard ©Citot Die Künstler Carsten Costard aus Rheinland-Pfalz Im geteilten Berlin der 1980er-Jahre entstand die Leidenschaft des Künstlers zur Fotografie. Geprägt hat ihn die Arbeit seines Onkels, des Filmemachers Hellmuth Costard. So wie der experimentelle Kinovisionär im Film Neuland betrat, wollte Carsten Costard Bilder entstehen lassen, die es so noch nicht gab. Die handwerkliche Basis erlernte Carsten Costard bei einer Fotografenlehre im Industriefotostudio Heisterkamp in Bad Kreuznach. Das erste eigene Studio eröffnete er 1994 nach bestandener Meisterprüfung im Fotografenhandwerk. Für seine Kunden im Industrie- und Architekturbereich ist er in Deutschland und ganz Europa unterwegs. Alle Fotos in der Ausstellung sind ausschließlich mit Licht erzeugt – ohne KI und Photoshop. Mehr erfahren Vincent Citot Aus Burgund-Franche-Comté Vincent Citot, geboren 1975, lebt und arbeitet in Paris, ist aber seiner familiären Heimat im Burgund-Franche-Comté nach wie vor eng verbunden. Die meisten seiner Fotografien entstehen auf Expeditionen in Frankreich und weltweit – unter Bedingungen, die sich die Waage halten zwischen touristischem Aufenthalt und echtem Abenteuer. Mittels gezielter technischer Einstellungen fügt er sich – teils nackt – selbst in die Szenerie ein, um das Menschsein an sich zu hinterfragen. Der promovierte und habilitierte Philosoph lehrt dieses Fach an der Sorbonne-Universität. Jenseits der notwendigen Trennung von intellektueller Arbeit und künstlerischem Schaffen verbindet beide Perspektiven eine thematische Einheit – allen voran die Frage nach der Freiheit. Mehr erfahren