Veranstaltungen

02/06/2026

KULTURGESPRÄCH

--- Begegnung

Theater als Spiegel der Gesellschaft

DIENSTAG, 2. JUNI – 19:00 UHR
Haus Burgund
Eintritt frei

Nach der erfolgreichen zweiten Deutschland-Tournee des Stücks „Le Quart d’heure américain“, das auf sensible Weise das Thema sexualisierter Gewalt behandelt, laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Austausch ein. Gemeinsam mit der Regisseurin Anne Monfort der Compagnie Day for Night (Besançon) und den beiden Hauptdarsteller:innen Fanny Kervarec und Paul Fougère werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Theaterproduktion im Kontext gesellschaftlicher Fragen.

Worum geht es?

Wie kann Theater aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und Diskurse aufgreifen? In Zeiten wachsender autoritärer Kräfte stellt sich die Frage nach der Verantwortung der Kultur dringender denn je.

Wir diskutieren über:

  • Theater & Zeitgeschehen: Wie können drängende soziale Fragen auf der Bühne lebendig werden?
  • Kultur als Motor: Welche Rolle spielt Kultur im Kampf um Gleichberechtigung?
  • Aktiv gegen sexualisierte Gewalt: Wie kann Theater einen Beitrag zur Prävention und Sensibilisierung gegenüber sexistischer und sexualisierter Gewalt leisten?

Im Dialog mit der Kunst

Nutzen Sie die Gelegenheit, direkt mit dem Ensemble ins Gespräch zu kommen. Erfahren Sie mehr über die künstlerische Vision der Compagnie Day for Night und diskutieren Sie mit uns über die transformative Kraft des Theaters.


Das Theaterstück wird bei der Veranstaltung im Haus Burgund nicht erneut aufgeführt, da es dort bereits im November 2024 zu sehen war.

Day for night

Das Theaterensemble day-for-night unter der Leitung von Regisseurin Anne Monfort sucht nach Ausdrucksformen, bei denen das Intime auf das Politische trifft. Theater wird so auch als Ort der Begegnung und der Weitergabe gedacht. Das Ensemble wird von der Region Burgund-Franche-Comté unterstützt.

©Christophe Raynaud de Lage

„Le Quart d’heure américain“

„Le Quart d’heure américain“ ist ein künstlerisches Projekt, das sich mit den Werten der Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie der Prävention von Sexismus und sexualisierter Gewalt auseinandersetzt. Dieses Stück wurde speziell dafür konzipiert, direkt in Klassenzimmern aufgeführt zu werden.

Nach einer ersten Tournee im Jahr 2024 wird das Stück Ende Mai 2026 zehn Tage lang von zwei Schauspieler:innen auf Französisch (mit einigen Passagen auf Deutsch) in 12  Schulklassen in Rheinland-Pfalz und im Saarland aufgeführt.

Die Story

Eine Party bei Karl, dem Coolsten der Klasse. Etwas geht schief. Etwas, das in diesem Augenblick nicht wirklich identifiziert werden kann und das mit Consent zu tun hat (dtsch. Einvernehmlichkeit, Zustimmung). Dasselbe Ereignis aus der Sicht von zwei Nebenfiguren: Théo, der sich unsichtbar und irgendwie anders fühlt, und Chloé, die alles tut, um sich in die Gruppe zu integrieren, was ihr aber nicht ganz gelingt. Beide gelangen parallel zu einer Einsicht, wobei sich auch ihre Sprache von Normen und Zwängen befreit.


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